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IMPRESSIONEN


 

Wir haben in den letzten Monaten neue Angebote getestet.   

Auf dieser Seite stellen wir unsere Eindrücke in Wort und Bild dar, um das Interesse an solchen Angeboten kennenzulernen. Bei positiver Reaktion nehmen wir diese gern in unsere Jahresplanung auf.

 

 

WANDERWOCHENENDE ZITTAUER GEBIRGE

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.
(Angelehnt an Goethes "Erinnerung")

05.-07. Mai 2017 Waltersdorf - Zittauer Gebirge Organisation und Wanderleiter: Ulrich Simon


Mehrtägige Wanderfahrten haben im Kneippverein Dresden eine langjährige,  gute Tradition.  Dabei wurden bisher größtenteils Fernziele gewählt.   
Mit der Wochenendfahrt in das Zittauer Gebirge wurde die Angebotspalette für Wanderer erweitert.
Dieses Gebiet ist außerordentlich reich an touristischen und historischen  Sehenswürdigkeiten, besitzt ein gut markiertes, in sich geschlossenes Netz von Wanderwegen mit sehr interessanten und teilweise auch anspruchsvollen Streckenführungen. Allerdings ist der Fahrtaufwand in diese Gegend für Tageswanderungen recht hoch.

Deshalb bot sich dieses Ziel für eine Mehrtagesfahrt förmlich an.

So wurden für 23 Teilnehmer in dem Waltersdorfer „Gasthof auf der Heide“ mittelfristig (fast alle verfügbaren) Zimmer gebucht.
Unsere Wanderherberge erreichten wir problemlos mit PKW in Fahrgemeinschaften und waren dadurch vor Ort mobil, so daß auch am Abreisetag noch eine umfangreiche Wanderung möglich war.

Das Wetter war leider nicht so ideal. Wir konnten am Anreisetag den Hausberg, die LAUSCHE, im Nebel nur ahnen und am Weganstieg fürchten lernen. Trotzdem gingen wir ein anspruchsvolles Wanderprogramm mit folgenden Zielen gut gelaunt an:


Karte

 

So zeigte sich die Felsenstadt

1. Tag: Jonsdorf:
Bedingt durch das regnerische Wetter ohne Sicht wurde dieses „Nahziel“ gewählt.
Die Anlaufpunkte waren:
  Grenzwache – Nonnenfels – Gondelfahrt – Naturbühne – Felsenstadt mit schwarzem Bruch – Kammweg mit Falkenstein – (Trainingszugabe Lauschegipfel im Nebel, wer mochte und konnte) –
Einkehr in Böhmen. = ca. 15 (17) km

Wassertreten JonsdorfWassertreten an der Gondelfahrt Jonsdorf
Der Nonnenfels

Die

Orgel
FelsenstadtJonsdorfWasserwandern durch die Felsenstadt

 

Lohn der Mühe
Und ewig lockt das Bier

2. Tag: Tolstejn:
Die Streckenführung verlief über:
Eisgasse – Schwarzes Tor – (Jiretin – Georgental) – Burgruine Tollenstein – Lauscheweg – Schwarzes Tor – Steinbruchweg –
Einkehr in Böhmen =ca. 16 km


Füße kühlen am Hotel
Blick vom Tollenstein in Richtung Varnsdorf

Endlich unser Hausberg die Lausche in Sicht (li)

 


Am Kelchstein

3. Tag: Oybin:
Nach der Fahrt zum Kelchstein bei Oybin wurde ein Rundweg gewählt:
– Große Felsengasse – Scharfenstein – Kleine Felsengasse – Töpfer (mit Baude) – Krieche – Teufelsmühle – Oybin (Cafe) – Rosensteine - Kelchstein =ca. 7 km
Danach individuelle Heimreise.

TöpferAuf dem Töpfer mit Blick in's Dreiländereck
Trumpstein Jonsdorf
Ein "Trump"-Stein oder?

Erlebnisabstieg in der Krieche

Für den Oybin reichte die Zeit nicht mehr

Nach den Wanderungen war Füße kühlen im hauseigenen Wassertretbecken angesagt.
Beim leckeren Abendmenü konnten die Tageserlebnisse verarbeitet werden.
Einschlafprobleme hatte in diesen Tagen wohl keiner?

Mit vielen schönen neuen Eindrücken im Sinne Kneipp'scher Bewegung und Lebensordnung im Gepäck ging es bei Sonnenschein zurück nach Dresden.


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Wellness- und Wanderfahrt nach Bad Lauterberg

 

25.06. - 02. 07. 2017 KNEIPP-Hotel Bad Lauterberg Organisation und Wanderleitung: Brunhilt und Volker Reiß

Auch Kneipp-Reisen haben in unserem Verein eine lange Tradition, sie sind nur in den letzten Jahren zu kurz gekommen.
Der Kneipp-Bund bietet mit seinen Häusern in Bad Wörishofen und Bad Lauterberg gute Bedingungen für die Verbindung von Erlebnis und Wellness.
Eine der ersten Vereinsreisen führte uns bereits 1994 nach Bad Lauterberg. Dieser folgten eine Busreise nach Bad Wörishofen und Umgebung im Jahr 1996 sowie zwei Kurreisen dahin mit Anwendungen in verschiedenen Häusern. Auch Bad Berneck war schon ein Reiseziel.
Zeit für eine Fortsetzung dieser Tradition.

Schwieriger als die Quartierfrage war die Entscheidung zur Anreise - Bahn - Bus oder Fahrgemeinschaften. Fahrgemeinschaften gestatten eine freizügige Zielplanung vor Ort, fanden aber keine Mehrheit. Da die Fahrtkosten bei Bahn oder Charterbus sich nicht gravierend unterscheiden, wählten wir die "bequeme" Busvariante.


Unsere Reisegruppe

Ein schicker Bus brachte uns von Dresden bis vor die Haustür.
Wetter gut - alles gut. Uns blieb noch ein langer Nachmittag für die Erkundung der Stadt und des Kurparkes mit seinen Wassertretstellen. Ein Regenschauer zerstreute die Gruppe in die vielen nahen Kaffeehäuser.

Heikenberg

Unser Hotel hoch über Bad Lauterberg,


Die nahe Umgebung - der Heikenberg - Ausgangspunkt unserer Touren


...und der Kurort



Erfrischung äußerlich


Erfrischung innerlich

Nach dem ersten Beschnuppern des Hauses waren auch bald die Wellnessangebote erkundet. Gymnastik, Schwimmen , Wassergymnastik, Massagen und andere Anwendungen: Jedem nach seinen Bedürfnissen.
Schwierig nur, wenn sich diese Termine mit dem Gruppenprogramm schnitten.


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Bismarkturm

Unsere erste Wanderung führte zum stadtnahen, 536 m hohen Kummelberg. Die Strecke ist nicht lang, aber der Anstieg von ca. 250 Höhenmetern am Stück hat es in sich. Oben angelangt wurden wir mit einem herrlichen Blick auf Bad Lauterberg und das Umland belohnt.
Nach der Strapaze wurde in der Berggaststätte das leibliche Wohlbefinden durch einen zünftigen Imbiss wiederhergestellt.
Strecke ca 11 km

Kummel

Der Kummelberg von unten


Bad Lauterberg im Odertal


Die Oder-Talsperre
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Tour Ravensberg

Am zweiten Wandertag war der Ravensberg (659m) unser Ziel. Der moderne Gipfelturm gehörte während des "kalten Krieges" zur Kette der Abhöreinrichtungen längs der Zonengrenze. Heute ist er stillgelegt und leider nicht begehbar. Ausblicke auf den Südharz bis zum Thüringer Wald-Inselsberg gibt es trotzdem. Mit Rücksicht auf die Gesamtstrecke ging es auf gleichem Weg zurück zum Wiesenbecker Teich, einem interessanten Wasserstauwerk aus der Bergbauzeit. Deren Spuren findet man noch vielerorts um Bad Lauterberg.
Strecke ca 17 km.

RavensbergTurm

Antennenturm Ravensberg


Heimatgefühl: die Elbe-Weser-Wasserscheide


Camping am Wiesenbecker Teich mit Blick auf den Ravensberg
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Kaiserpfalz zu Goslar - Auch Sachsen spielt hier eine Rolle

Kultur gab es bei unserem Ausflug nach Goslar.
Die historische Kaiserstadt blieb vom Krieg verschont, so dass wir heute noch die liebevoll erhaltenen Fachwerkhäuser vorfinden. Bei einer Kutschfahrt lernten wir trotz Regen die historische Altstadt kennen. Hier steht auch die Wiege der Siemens-Werke. Vom Turm der Marktkirche genießt man nach 236 Stufen einen herrlichen Rundblick über Stadt und Umland.

Kutschfahrt

Die Altstadt von Goslar

Dieser Bach überschwemmte die Altstadt im Juli 2017

Marktkirche:
Sinnspruch zum Lutherjahr
Kutschfahrt1

Kutschfahrt durch Goslar - Das historische SIEMENS-Haus (rot)
Glockenspiel

Das Glockenspiel am Rathaus - Thema Bergbautradition
Goslarvo

Goslar von oben
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100 km Harzer Baudensteig - Ziel 3: Großer Knollen

Der Große Knollen (687 m)
am Harzer Baudensteig war unser nächstes Wanderziel(3). Auch der Kummelberg (4), Wiesenbecker Teich (6) und Ravensberg (7) gehören zu dieser Fernwanderroute. Auf dem KNEIPP-Trimpfad machten wir uns fit für den Aufstieg. Vom Gipfelturm bot sich ein herrlicher Rundblick über den Oberharz bis zum Brocken. Regenwolken trieben auf dem Rückweg zur Eile - dank Regenschirm kamen wir halbwegs trocken nach Hause.
Bei guter Kondition kann die Wanderung auch von St. Andreasberg nach Bad Lauterberg (ca. 17 km) gehen.
Strecke ca. 12 km, 300 Höhenmeter.

Kneipp-Pfad

Auf dem KNEIPP-Pfad


Mittagsrast auf dem Knollen-Gipfel
Kutschfahrt1

Naturkunde unterwegs - Borkenkäferplage im Harz
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Wanderroute Scharzfels - Rückweg über Barbis-Odertal

Unsere Wanderung zur Einhornhöhle und zur Burgruine Scharzfels verband zwei Sehenswürdigkeiten der Region.
Die Einhornhöhle in den Harzer Dolomiten zählt zum UNESCO-Welterbe. Ihr natürlicher Eingang fing wie ein Trichter über Jahrtausende Lebewesen und Naturereignisse - Erdgeschichte - ein. Seit dem 16. Jahrhundert ist sie Pilgerstätte für Wissenschaft und Prominenz: Leibnitz, Guericke, Goethe u.a.. (de.wikipedia.org/wiki/Einhornhöhle_(Harz))
Die Burgruine Scharzfels ist historisch wie als Aussichtspunkt sehenswert.
Rückweg über Barbis - Odertal nach B.L.
Strecke 11 km.

a

Eingang zur Einhornhöhle


Nach viel Felsen endlich die Burg von außen


Blick von oben auf Barbis
FelsenstadtJonsdorf

Der Burghof mit Aufgang zur Festung
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Wanderroute Talsperre - Odertal

Der letzte Wandertag führte uns zum Oder-Stausee.
Die Talsperre ist mit einer Gesamtstrecke von 20 km schwer zu umwandern. Am Nordufer verläuft die Landstraße nach Braunlage, nur am Südufer gibt es ufernahe Wanderwege. Mit Bus ging es zum Vorort Dietrichstal, dann über die Staumauer bis zum Campingplatz. Wegen Bauarbeiten an der Staumauer war der Wasserstand stark reduziert.
Zurück ging es auf dem romatischen Uferweg entlang der Oder zum Kurpark Bad Lauterberg.
Strecke 15 km.

fehlt

Camping am Ufer der Talsperre


An der Staumauer - Blick zum Stöberhai (720 m) halblinks
Oderufer

Der Uferweg der Oder
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aktualisiert: 26. April 2019 / Rev

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